Quick-Vote: Keine Chance für Masskrüge aus Plastik auf dem Oktoberfest München
Beim Anstoßen auf der Wiesn in München wird es weiterhin ein kräftiges “Klong” machen. Das “Plopp” der Plastikkrüge wird den Münchnern erspart bleiben. Nach einen Sturm der Entrüstung in München hat Löwenbräu-Wiesnwirt seine Idee mit den Plastikbechern zurückgezogen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Hagn hatte in einem Geheimtest im Rathaus die Plastikgefäße ausprobiert. Der Test kam durch einen Bericht der TZ an die Öffentlichkeit, worauf München schäumte.
Die Oktoberfest-Chefin Gabriele Weishäupl zeigte sich erleichtert. Sie sei nicht traurig, dass jetzt darauf verzichtet wird, die Plastikkrüge auf der Wiesn einzuführen. Hagn hat sich aber innerlich noch nicht von seiner Schnapsidee verabschiedet. Der SZ sagte er, dass die Plaste früher oder später kommen werde. Denn in einem Fußballstadion sei es aus Sicherheitsgründen üblich und keiner würde sich darüber aufregen.
Das Stadtmagazin muenchen24 hatte eine Online-Umfrage zu dem Thema gestartet. Auch hier gab es eine klare Ablehnung: 75,68 % waren gegen die Masskrüge aus Plastik, 10,81 % waren dafür, 13,51 % würden ihr Bier aus allen Gefäßen trinken. Im Bürgerforum bei muenchen 24 gab ausschließlich Ablehnung des Hagn-Vorschlages. Dort wurde unter anderem gefordert, Hagn die Wirte-Lizenz auf der Wiesn zu entziehen, wenn der umstrittene Krug eingeführt wird.
Quelle: muenchen24